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07/2010

Sommerzeit ist Wanderzeit....

Wie wärs mit einem Ausflug zum Seifenlehrpfad, einem Zinnbergbaulehrpfad bei Eibenstock?

Genauer gesagt unterhalb Eibenstocks an der Bundesstraße 283, keine 500 m oberhalb Wolfsgrüns, findet man einen der beeindruckendsten Wege hierzulande, der auf die schwierige Arbeit der Seifnerei aufmerksam macht. Als Zinnseifen bezeichnet der Bergmann eine der hier anschaulich gemachten Sekundärlagerstätten von Zinnerzkörnchen, die durch Erosion freigelegt wurden und sich aufgrund ihres hohen Gewichts in den Talsohlen abgesetzt hatten. Der Abbau erfolgte im Schweretrennungsverfahren durch Waschen in Trögen und Gräben. Seit dem Mittelalter bis 1890 wurden hier am Fuße des Gerstenberges insgesamt 7500 Tonnen Zinn durch Erzwäsche gewonnen.

Zahlreiche Schautafeln weisen entlang des Pfades auf die Bergbauhistorie der ehemals kurfürstlichen Freien Bergstadt Eibenstock hin. Zu entdecken sind kleine rekonstruierte Anlagen bergmännischer Tätigkeit oder sogar echte Relikte jahrhundertealten Bergbaus.

Der 1,5 km lange Pfad windet sich durch ausgetrocknete Wassergräben, "ausgeseifte" Gründe und bewachsene Halden. Die nachgebildeten Anlagen vermitteln ein anschauliches Bild davon, wie durch Wasser die leichten Bestandteile fortgeschwemmt wurden und sich die schweren Zinnerzkörnchen am Boden absetzen konnten.

Willkommen im Naturpark Erzgebirge/Vogtland!

 Wilzschhaus, der Ruhepunkt in Sachsen, das Tor nach Carlsfeld und der Ort am Erlebnisbahnhof Schönheide Süd (Museum, Gastronomie, Motordraisinenfahrt)

Der kleine Ortsteil Wilzschhaus gehört zur Gemeinde Schönheide

und liegt im Zentrum eines riesigen Waldgebietes, dem Naturpark Erzgebirge/Vogtland.

Dieser Naturpark umfasst ein Gebiet im Südosten Deutschlands zwischen dem Vogtland und dem Erzgebirge bis zur tschechischen Grenze. Er ist damit der Naturpark Deutschlands mit der größten Längsausdehnung von 120 km.  Geschlossene Nadelwälder erstrecken sich bis zum Hauptkamm des Westerzgebirges. Die Wilzsch ist ein rechter Nebenfluss der Zwickauer Mulde. Sie entspringt  im Hochmoor Großer Kranichsee und wird bei Weitersglashütte in der Talsperre Weiterswiese angestaut. In ihrem weiteren Verlauf nach Nordwesten liegt der Eibenstocker Ortsteil Carlsfeld.  Sie mündet oberhalb von Schönheide bei Wilzschhaus in die Zwickauer Mulde.Am Bahnanschluss unseres kleinen Ortsteils wird durch den sehr aktiven Förderverein Historische Westsächsische Eisenbahnen e.V. gearbeitet. Hier sind sowohl die Reaktivierung und der Betrieb der regelspurigen Bahnlinie Muldenberg - Schönheide Ost als auch der spätere Wiederaufbau der Schmalspurstrecke Schönheide Süd - Carlsfeld geplant. Am 6. Oktober 2007 wurde der 2,8 Kilometer lange Streckenabschnitt zwischen Schönheide Süd und Rautenkranz wieder in Betrieb genommen.Der FHWE nahm dort mit dem Wernesgrüner Schienen-Express einen Museumsbahnbetrieb auf: Seit dem 12. April 2008 fährt der Wernesgrüner Schienenexpress planmäßig durch das Obere Muldental bis hinauf nach Hammerbrücke, vorbei an der "Greizer Erzgebirgshütte", einem ehemaligen Bahnwärterhaus an der Strecke nach Rautenkranz, das 2001 zur Selbstversorgerhütte umgebaut wurde. Das Gebäude ist ideal für einen Aufenthalt von Gruppen, Vereinen oder Schulklassen geeignet.

 

Hier: Die aktuelle Wetterprognose für die nächsten Tage (Klick!)  

  

Wilzschhaus ist ruhig gelegen. Sie können von hier aus Wanderungen im Naturpark Erzgebirge/Vogtland unternehmen. Ein Parkplatz befindet sich von der B 283 kommend gleich hinter den ersten drei Häusern links in Richtung Carlsfeld. Verschaffen Sie sich hier einen Überblick zur Anreise (Klick!).

 

Diese Seite wurde 2008 ins Netz gestellt, um die Region rund um den kleinen Ort Wilzschhaus vorzustellen und insbesondere brauchbare Wandertipps zu geben.  Das Wörtchen brauchbar bezieht sich nicht darauf, Ihnen alle Sehenswürdigkeiten, Denkmäler und Museen der Gegend nahe zu bringen. Informationen dazu finden Sie in den einschlägigen Wanderführern.  

Aus Erfahrung sollen hier vielmehr kurze prägnante Wegebeschreibungen zur Verfügung gestellt werden. Obwohl die Wanderwege im Naturpark Erzgebirge/Vogtland hervorragend ausgeschildert sind, mangelt es teilweise an Beschreibungen überschaubarer Wander-Runden. Wer wandert schon von A nach B, ohne sich Gedanken über den Rückweg zu machen? Die meisten Spaziergänger und Wanderfreunde kommen mit Ihrem Auto und wollen nach einer Wanderung auch dorthin wieder zurück. Genau dafür finden Sie hier die für jeden passende Route.

 Andererseits kommen Sie auf einer Wanderung oft an Stellen, wo ein fehlendes Schild oder aufgrund örtlicher Veränderungen auch Ihre mitgeführte Wanderkarte Spielraum zu Interpretationen offen lässt. An diesen Stellen soll Ihnen geholfen werden, schnell die Orientierung wieder zu erlangen. Haben Sie Anregungen, Tipps oder einen Link, der auf dieser Seite nicht fehlen sollte, dann schreiben Sie. Die Angaben werden laufend aktualisiert.

 

 

 

Auch Wilzschhaus.de möchte die Aktion „Rettet die MDR-Bahnzeit” unterstützen und damit gegen die Einstellung dieser für die Region wichtigen Sendung protestieren!

www.rettet-die-bahnzeit.de

 

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Auf der Erzgebirgischen Aussichtsbahn zwischen Schwarzenberg und Annaberg-Buchholz soll es auch 2010 Ausflugsfahrten geben. Die Triebwagen werden erneut an fünf Wochenenden zwischen Anfang Mai und Anfang Oktober rollen. Die gut 20 Kilometer lange Strecke zwischen dem damaligen Buchholz und Schwarzenberg ging 1889 in Betrieb. Nach der Wende begann der Niedergang, Reise- und Güterverkehr waren stark rückläufig. Im Jahr 1997 wurden die verbliebenen Regionalbahnen von der seinerzeit zuständigen Landesverkehrsgesellschaft abbestellt, von 1999 bis 2001 wurde die Strecke wegen technischer Mängel sogar gesperrt. Im Jahr 2001 übernahm die im Bahnkonzern neu entstandene Erzgebirgsbahn die eingleisige Verbindung und reaktivierte sie für Bauzüge und Überführungsfahrten ihrer Triebwagen. Bekannt bei Eisenbahnfreunden ist die Strecke vor allem wegen des markanten Markersbacher Viadukts. In Annaberg-Buchholz besteht regulärer Bahnanschluss nach Chemnitz und Vejprty (Weipert), in Schwarzenberg nach Zwickau und Karlovy Vary (Karlsbad).

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